Österreich: Schönherr berät EVN bei Verkauf ihrer Pensionskasse an VBV-Gruppe

19 July 2017 | deal news

Schönherr hat die börsennotierte EVN AG ("EVN") beim Verkauf ihrer betrieblichen Pensionskasse, der EVN Pensionskasse AG ("EVN Pensionskasse"), an die VBV-Betriebliche Altersvorsorge AG ("VBV") beraten. Die Übernahme wurde am 11. Juli 2017 von der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) offiziell genehmigt. Die EVN Pensionskasse umfasste mit 31.12.2016 ein verwaltetes Vermögen von rund EUR 170 Mio. und verfügt über mehr als 3.200 Kunden.  

"Unsere Tätigkeit beim erfolgreichen Verkauf der EVN Pensionskasse unterstreicht unsere Beratungskompetenz im Bereich regulatorischer M&A-Transaktionen", sagt Schönherr-Partnerin Ursula Rath, die mit ihrem Team in der Vergangenheit unter anderem den Verkauf der ehemaligen ÖVAG-KAG VB Invest an die deutsche Union Investment, den Verkauf der Victoria-Volksbanken Vorsorgekasse an die Bonus-Gruppe und den Verkauf der Siemens Pensionskasse an die Valida Gruppe begleitet hat.

Die EVN ist einer der größten Strom-, Gas- und Wärmeversorger am heimischen Markt. Das an der Wiener Börse gelistete Unternehmen bietet in Österreich unter anderem, Gas, Wärme, Trinkwasserver- sowie Abwasserentsorgung und thermische Abfallverwertung. Die EVN ist derzeit in elf Ländern tätig, darunter Deutschland, Bulgarien, Mazedonien und Kroatien.

Die VBV-Gruppe gilt als führender Anbieter nachhaltiger, betrieblicher Altersvorsorge in Österreich. Insgesamt verwaltet die VBV-Gruppe ein Vorsorgekapital von rund EUR 8,75 Mrd. und betreut über 3 Mio. Personen bei ihrer Pensionsvorsorge. Die VBV-Gruppe investiert mit der Übernahme der EVN Pensionskasse in deren Angebot an innovativen Kundenlösungen und stärkt gleichzeitig deren Position als Marktführer für betriebliche Altersvorsorge in Österreich.

Das beratende Schönherr-Team stand unter der Federführung von Ursula Rath (Partnerin; Banking, Finance & Capital Markets), und bestand weiters aus Roman Perner (Partner; Corporate/M&A), Stefan Paulmayer (Counsel; Banking, Finance & Capital Markets), Johannes Stalzer (Counsel; Regulatory) und Volker Weiss (Partner; EU & Competition).