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19 July 2022
Academic publication
austria

Virtuelles Betongold im Metaverse

The next big thing? Ob sich das Metaverse als das Internet der Zukunft durchsetzen wird und sich dort tatsächlich, wie von großen Medien- und Finanzhäusern prophezeit, ein mehrere Hundert-Milliarden-Dollar-Markt in den nächsten Jahren entwickelt, steht noch in den Sternen. Klar ist allerdings, dass bereits auf den verschiedensten Marketplaces ein reges Treiben im virtuellen Immobiliensektor herrscht. So haben sich namhafte Brands allerlei Branchen schon mit Parzellen der verschiedenen Metaverse-Plattformen eingedeckt. Diese virtuellen Grundstücke werden mit NFT-Technologie bebaut, mit Einrichtungsgegenständen bestückt und von Avataren besucht und bestaunt. Eine virtuelle Parallelwelt mit beinahe grenzenlosen Ausgestaltungsmöglichkeiten, kombiniert mit Elementen der herkömmlichen Immobilienbranche. Von spekulativen Liegenschaftsflipps über Planung und Entwicklung ganzer Viertel durch Bebauung mit skurrilsten NFT-Gebilden, bis hin zur Vermietung und Verpachtung von Stores, Veranstaltungsräumen oder Werbeflächen – alles ist möglich in der virtuellen Welt der (Un-)Realitäten. Aus rechtlicher Perspektive ergeben sich daraus viele interessante Fragestellungen, insb wie sich die neue Immobilienbranche im digitalen Raum in den herkömmlichen Rechtsrahmen einordnen lässt.

Der vollständige Beitrag ist hier zu finden.

author: Tullia Veronesi
reference: ecolex 2022/346

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